Absturz

11/05/2008 10:46:00 AM Edit This 1 Comment »

„Freust du dich schon auf Morgen?“ fragte mich meine Freundin. „Natürlich, er war mehr als drei Monate weg!“, antwortete ich. „Zu blöd, dass er nach Amerika musste, aber wenn er jetzt wieder nach Deutschland kommt und bald in Rente geht könnt ihr ja umso mehr machen!“ Ulli, meine Freundin die mich schon seit der Grundschule kannte, freute sich mit mir, schließlich kannte sie meinen Mann schon länger als ich. "Ich hoffe der Flug von ihm klappt gut!" "Natürlich klappt er! Wenn man mit dem Auto fährt ist es viel gefährlicher. Jetzt schlaf erst mal, es ist schon spät. Gute Nacht!" Damit hatte sie aufgelegt. Ich schaute auf die Uhr. 23:30. Ich war noch gar nicht müde. Warum war ich dieses mal nur so aufgeregt? Wir sind schon oft zusammen in den Urlaub geflogen, da machte ich mir nie solche Gedanken. Ich schaute im Zimmer herum. Überall standen alte Möbel von vertorbenen Eltern oder Großeltern. Mein Blick fiel auf das Bild, dass mir mein Mann in unserem ersten gemeinsamen Urlaub gemalt hatte. Wir waren in Spanien, dass Bild zeigte den Baum, unter dem wir immer saßen. Er war abgelegen von dem kleinen Dorf, in dem wir gewohnt hatten und so waren wir immer ungestört. Langsam wurde ich doch müde, ich legte mich ins Bett, doch einschlafen konnte ich noch lange nicht.

Am nächsten Morgen wachte ich früh auf. Heute würde er also endlich wieder kommen. Irgendwie sah ich dem Moment, auf den ich mich schon lange gefreut hatte, plötzlich etwas beunruhigt entgegen. Wir hatten vor seiner Abreise einen Streit gehabt. Wir hatten uns nicht wieder richtig vertragen. Was würde er sagen, wenn wir uns wieder gegenüber standen?

Ein besonderer Tag...

11/05/2008 10:38:00 AM Edit This 4 Comments »

Mein Kopf tut weh. Das ist das Einzige was ich weiß. Ich bin hier aufgewacht und ich weiß, das heute ein besonderer Tag ist. Nur warum bin ich hier?! Der Blumenstrauß hängt an der Wand. Er ist ein Bild. Das Bild ist der einzige Gegenstand im Raum, bis auf die Klimaanlage, die seltsam summt. Das Bild hängt in einem verschnörkelten Goldrahmen . Hier ist alles aufgeräumt und doch furchtbar staubig. Die Kälte, die dieser Raum ausstrahlt, macht mir ein wenig Angst. Es ist alles so kahl. Die Wände sind weiß, an der Decke hängt eine perfekt polierte, weiße Lampe. Sie schaukelt leicht, wahrscheinlich wegen der Klimaanlage. Das Bild schafft es nicht, dem Raum die Wärme zu geben, die er bräuchte. Klein kommt es mir vor, der Raum überdimensional. Was mache ich eigentlich hier? Alles wirkt einschüchternd auf mich. Groß und unüberschaubar. Langsam möchte ich nur noch raus. Raus aus diesem Zimmer mit den weißen Wänden und den fehlenden Fenstern. Aber wohin ? Ich weiß nicht mehr, warum ich überhaupt hier bin. Ein bisschen komme ich mir vor wie in einem Stephen- King-Roman, in dem man in einer Zeitschleife festhängt. Diese Kahlheit bringt mich noch um. Die Angst steigert sich zur Panik. Immer wieder schaue ich zu dem Bild.
Plötzlich bemerke ich eine Person. Sie steht in der dunkelsten Ecke des Raumes, in der die Klimaanlage einen kleinen Schatten wirft. Es ist ein Mann. Er hat kurzes, an den Ansätzen ergrautes Haar, trägt eine schwarze Cordhose, feste Schuhe und einen hellbraunen, länger nicht mehr gewaschenen Overall. Er schaut mich an. Vermutlich schon länger, als es mir bewusst ist. Ich laufe langsam rückwärts, drücke mich an die schneeweiße Wand und spüre Angstschauer meinen Rücken hinunterlaufen. Die Angst steigt und steigt. Er sieht ein bisschen wie „der Hausmeister“ aus. Aber gibt es überhaupt einen ? Und warum sagt er nichts sondern starrt mich nur an.

Er sah alles. Schließlich war er ihr Vater. Seine Tochter. Ihren Onkel Tobias, der darauf bestanden hatte, die Nummer mit dem gruseligen Hausmeister durchzuziehen. Auch ihren angsterfüllten Blick. Seine Hände, in den Taschen vergraben. Sie hatte Angst, er wusste es genau. Er war deshalb erstaunt, das sah man, schließlich wollte ihr niemand ein Haar krümmen. Ganz im Gegenteil. Aber das konnte sie ja nicht wissen.
Nichts veränderte sich. Die Sekunden verstrichen langsam. Er blickte auf den Monitor und begann sich zu fragen, warum sie so ängstlich war. Wäre er es auch gewesen? Natürlich, aber das hätte er sicher nicht zugegeben. Gleich war es soweit. Er musste lächeln. Ja, diesmal würde es gelingen. Die letzten Jahre hatte sie es immer geahnt, aber diesmal… es würde klappen. Das wusste er.

Plötzlich kam er auf mich zu. Immer näher und immer näher. Langsam ging auch die Angst weg. Nur die Kahlheit blieb. Außen und innen. Ich fühlte nur noch Leere in mir. Plötzlich packte er mich.

Halt! So war das aber nicht geplant. In diesem Moment hätte er zur Tür gehen und die Party-Gäste reinlassen sollen. Was tat er denn da?

Er nahm eine Klebebandrolle aus der Tasche, riss einen Streifen ab und klebte mir den Mund zu. Toll! Schreien konnte ich jetzt auch nicht mehr. Ich konnte nur hoffen, dass es hier eine Überwachungkamera gab, die ich vorher nicht bemerkt hatte. Nun begann er auch meine Hände zu fesseln und machte sogleich mit den Füßen weiter. Dann stieß er mich auf den Boden und zog mich an den Füßen auf die Tür zu.

Im richtigen Moment stieß er die Tür auf. Zu seinen Füßen lag seine Tochter, ihm gegenüber stand der Mann, der seinen Bruder imitiert hatte. Er schubste ihn weg, nahm sich das Klebeband und fesselte ihn. Er befreite seine Tochter vom Klebeband und im nächsten Moment hatte er eine Eingebung. Sein Bruder musste hier noch irgendwo sein, hoffentlich. Wer ein junges, fittes Mädchen fesseln konnte, konnte auch einen 50-Jahre alten Mann fesseln. Er half Jolanda, seiner Tochter, an der Hand hoch und zog sie in den Nebenraum. Volltreffer!
Da lag sein Bruder geknebelt und gefesselt. Er befreite ihn und sie riefen die Polizei.

Das einzige, was ich jetzt über die Lippen brachte, war ein schlaffes "puh". Wir gingen nach hause, wo Mama schon mit dem Kuchen wartete. Wir hatten beschlossen, ihr nichts zu erzählen und als sie fragte,ob es dieses mal geklappt hätte, sagte mein Vater nur, dass ich sie wieder durchschaut hatte. Ich musste lächeln. Das war wohl der außergewöhnlichste Geburtstag den ich je hatte.

Falscher Verdacht

11/05/2008 10:23:00 AM Posted In Edit This 1 Comment »

Falscher Verdacht



Sie betritt den Wintergarten und sieht sich um,wie schön doch der große Raum geschmückt ist und da sieht sie dieses Frühlingsbild, dieses wunderschöne Bild mitten an der Wand, die so schön mit Gräsern und bunten Blumen bemalt ist. Viele verschiedene Blumen sind in diesem Wintergarten bepflanzt, auch Palmen, Orangenbäume und Zitronenbäume kann sie sehen.
Die Möbel und der Tisch stehen in verschiedenen Farben auf dem grasgrünen Teppich, der den Raum zierlich gestaltet. An der Wand hängt eine prachtvolle rote Uhr, die eine Tulpe darstellen soll. Wenn man aus dem Fenster schaut, sieht man eine Riesen große Wiese. An der Wand hinter diesem Frühlingsbild wurde eine große Sonne gemalt damit das Frühlingsbild hervorgehoben wird.

Während sie sich in dem Museum umschaut und die Farben betrachtet, bemerkt sie , dass ihr Pullover die selbe Farbe trägt, wie die rote Tulpe. Dass ihre Hose genau so gelb ist wie die Farbe der Sonne. Dass sind die Farben die sie gerne und immer wieder anzieht. Sie mag die Knallbunten Farben, die man sofort erkennt und nicht diese langweiligen, eintönigen Farben wie schwarz,weiß,grau und braun.Mit den Farben kann man sich auch gut in den Vordergrund stellen und kommt sich nicht so trauermäsig vor. Sie steht genau vor dem Bild und schaut es sehr misstrauisch aber doch gespannt an. Ihr kommt dass Bild irgendwie bekannt vor. Was sie sieht, ist ihre ganze Kindheit. Nur in diesem Bild kann ihre ganze Kindheit zum Vorschein kommen. Es war das erste mal dass sie sie sah. Wenn das Mädchen so über ihre Kindheit nach denkt bekommt sie nicht so viele schöne Bilder in den Kopf und bekommt auch nicht so viele Erinnerungen wie, wenn sie jetzt dieses Bild anschaut. Sie kann ihre eigene schöne Kindheit die wahrscheinlich sonst niemand so schön hatte wie sie sehen. Sie wusste,dass sie sich keine bessere Vergangenheit wünschen konnte ,oder geschweige denn haben wollte. Die Kindheit die sie hatte, wollte sie allen wünschen und ist froh darüber so eine Familie zu haben. nicht so eine wie heutzutage.Und diese Vergangenheit von ihrem eigenen leben und nicht irgendeine Fantasieerscheinung, konnte sie in diesem Bild sehen. Sie schaut es eine Stunde lang an und ihre Gedanken zeigen ihr wie sie damals als kleines Kind im Frühling ihrer Mutter und Verwandten Blumensträuße und Kränze gepflügt oder gebastelt hat.
Sie dachte sich,dass sie sich irgendwie bei ihrer Familie dafür bedanken sollte. vielleicht eine große Überraschung oder eine reise über das große Meer.

In dem sie so vertieft in den Erinnerungen ist ,bemerkt sie gar nicht, dass sie schon die ganze Zeit über von dem Museumswächter beobachte wird. Er sieht sehr streng und misstrauisch aus und denkt die ganze Zeit, dass das Mädchen dieses wundervolle Bild klauen möchte.
Er hat immer solche grausamen Vorstellungen.Er zieht alles ins negative und sieht nie das positive.

Sie möchte das Bild einmal anfassen , als sie die Hände nach oben bewegte, kommt plötzlich der Wächter und packt sie mit festem Griff an den Armen. Sie fängt an zu schreien , die anderen Besucher des Museums drehen sich zu ihr um. Der Wächter wird rot im Gesicht, als er bemerkt dass alle Leute sich zu ihm umdrehen und ihn böse anschauen. Er behauptet, dass das Mädchen das Frühlingsbild stehlen wollte. Da fängt sie an laut zu weinen und sagt ,dass alles ein Missverständnis ist und erklärt ihm warum sie dieses Bild einmal anfassen wollte.

Der Wächter entschuldigte sich und hatte ein schlechtes Gewissen. Sie bekam von ihm ein kleines Bild ,sie sah es an und sah das selbe Frühlingsbild nur in einem kleineren Format. Außerdem bekommt sie noch ein kleines Buch in dem alle Bilder von diesem Museum abgebildet sind.Sie bedankte sich herzlich und schaute sich in dem Museum noch die anderen drei Jahreszeiten an, den Sommer, den Herbst und den Winter.

Als sie am Abend nach Hause kam und ihrer Mutter das Missverständnis erzählte. Brach ihre Mutter in ein hysterisches lachen aus. Das Mädchen sah sie merkwürdig an und ihre Mutter sagte ihr ,dass sie den Wächter kenne. Sie meinte, dass dieser Wächter ein alter bekannter von ihr war und er ihre Tochter nicht kenne.

Das Mädchen begann auch zu lachen. Das war wirklich das größte Missverständnis das sie bis jetzt noch nie hatte.
Sie ging ins Bett und Träumte von diesem außergewöhnlichen Tag.

Der Alte Mann

11/05/2008 10:08:00 AM Edit This 1 Comment »
Der Alte Mann
von Happi


In dem Raum, wo ich mich gerade befinde, ist eine Werkstatt. Das Bild, das dort hängt, ist nur eines von vielen. Es hängt genau über der Türe. Auf dem Bild sehe ich eine große Halle mit Steinboden und einer Steinwand. Es scheint Licht in die Halle. Es stehen sieben Holzklötze auf dem Boden auf denen ganz viele Nägel hineingesteckt wurden. Es sind sehr viele. Die Klötze sind unterschiedlich groß. Das Holzgerüst in der Halle steht auf Steinen. Die untere Hälfte der Baumstämme wurde mit Asche eingerieben, die obere Hälfte mit hellem Lehm.
Im Raum ist eine Türe aus dunklem Holz. Ihr Griff ist rot. In der Werkstatt steht eine Werkbank. Sie ist neu und aus hellem Holz. Daneben steht ein Stuhl zum sitzen, daneben ein großes Regal mit vielen Nägeln aller Sorte. Es liegen auch Schraubenzieher da und noch viele andere Dinge. Neben dem Regal ist eine Aufhängung für Hämmer und andere solche Sachen. Auf dem Boden liegt ein alter abgenutzter Teppich, der verschimmelt riecht und auch so aussieht. Daneben liegt ein Werkzeugkasten und neben ihm ein schöner alter Hundekorb. Dort drin liegt immer der Hund, wenn der Alte an seiner Werkbank arbeitet. Es gibt auch noch einen Tisch mit zwei Stühlen, wo der Alte sich ausruhen kann wenn er vom arbeiten erschöpft ist und ein Stück Kaffee oder Kuchen essen möchte.
Der Alte Mann sitzt nur da und guckt vor sich hin, hinauf an die Decke. Das Sofa auf dem er sitzt ist Lila und hat gelbe Flecken. Er denkt an seine verstorbene Frau und an die Zeit von früher. Seit seine Frau gestorben ist, isst er fast nichts mehr vor Kummer. Deshalb sieht er sehr abgemagert aus und viel zu dünn. Er trägt seine schwarz-weiß karierten Arbeitschuhe. Seine Hose ist blau und mit Schmutzflecken übersät. Der graue Pulli von ihm ist alt und kaputt. Sein Bart ist grau und lang gewachsen. Seine Brille ist verstaubt und ziemlich veraltet. Seine Augen sehen ziemlich traurig aus. Er hat kaum noch Haare auf dem Kopf. Seit dem Tod seiner Frau,
pflegt er sich gar nicht mehr, denn nun ist ihm so gut wie alles egal…
Der Alte sitzt Grade am Tisch und trinkt seinen Kaffee, als es plötzlich an der Türe klingelt. Er läuft zur Tür und öffnet. Da steht sein Sohn Peter vor der Türe. Er ist 40 Jahre alt und ziemlich groß. Er wirkt sehr fröhlich. Peters Haare sind dunkelbraun und er hat große grün-blaue Augen. Er sieht gut gepflegt aus, was man an seiner Kleidung erkennt. Sein Pullover ist dunkelblau und ein Markenpullover. Er trägt eine kurze beige Hose und dunkelblaue Chucks. Man merkt ihm an, dass er sich freut seinen alten Vater wieder zu sehen. Er sieht seinem Vater sehr ähnlich. Peter hat einen selbstgebackenen Kuchen mitgebracht, denn er ist Bäcker.
Der Alte begrüßt seinen Sohn freudig und sie gehen zusammen ins Haus. Der Alte ist froh das sein Sohn ihn besuchen gekommen ist, denn sonst ist er immer sehr einsam.
Sie setzen sich zusammen an den Tisch und reden über die neusten Dinge. Sie amüsieren sich sehr

x3' ♥..Dance..♥ x3'

11/05/2008 10:04:00 AM Posted In Edit This 3 Comments »



Kapitel 1

Warme Sonnenscheine schienen durch mein Fenster als ich die Augen aufschlug. Heute war Samstag. Der le
tzte Samstag in den Ferien. Am Montag musste ich wieder in die Schule. In meine neue Schule, denn ich war in den Sommerferien mit meiner Familie nach Mingolsheim gezogen. Mein Bruder Jason war von der Idee, nach Mingolsheim zu ziehen, genau so erfreut wie ich. Nämlich gar nicht. Wir mussten unser schönes Wiehe in Thüringen verlassen nur, weil der Freund meiner Mutter einen neuen Job hatte und weil seine Zwillinge, Michelle und Maik, unbedingt nach Mingolsheim ziehen wollten. Bevor Michelle und Maik mit ihrem Vater Maik zu mir und meiner Mom gezogen sind, haben sie dort gewohnt.
Plötzlich kam total laute Technomusik aus meinem Nachbarszimmer. Michelle. Oh Mann, nur weil wir uns nicht leiden können, muss sie mich ja nicht morgens um 9Uhr mit ihrer lauten Technomusik wecken. In unserem Haus gibt es 4 Stockwerke, das zweite besteht aus Arbeitszimmer und Sch
lafzimmer von meiner Mom und Marc. Im zweiten wohnen Jason und Maik und das dritte teile ich mit Michelle. Wir beide verstehen uns leider gar nicht, weil sie erstens auf komplett andere Musik steht und sie Tanzen total ätzend findet. Tanzen ist für mich alles und immer wenn ich meine Mom frage, ob sie mich zum Training fahren kann, motz Michelle rum. Heute ist Samstag, und ich hab Extratraining, in 3 Wochen haben wir einen großen Auftritt doch wir haben noch nicht mal die halbe Choreographie. Ich musste mich langsam mal auf den Weg machen.
Ich stand auf und ging erst mal ins Badezimmer und duschte. Danach ging ich in die Küche und machte mir ein Müsli. Maik kam die Treppe runter, als ich gerade die Milch aus dem Kühlschrank nehmen wollte.
"STOP!", rief er." Ich würde die Milch nicht trinken.", er grinste mich schief an. " Ich hab Salz in die Milch gemacht, weil Michel
le mich mit ihrer Musik geweckt hat."
" Oh..Danke das du mich gewarnt hast.", ich lachte. Er setzt sich an den Tisch, auf dem meine Müslischüssel stand. Ich hatte in den letzten 5 Wochen, die wir zusammen wohnen kaum 3 Sätze mit ihm
geredet.
"Und?", fragte er. "Was machst du heute so? Wieder mal Training?"
"Ja. Es sind nur noch 3 Wochen."

"Glaubst du ... ich könnte nach dem Auftritt auch in deine Gruppe reingehen? Weißt du, ich finde Tanzen, einfach so toll. Es macht so wahnsinnig viel Spaß." Er wurde fast ein bisschen rot.
"Deine Schwester wird begeistert sein, wenn sie das hört. Aber..klar ich denk schon wir suchen eh ein paar neue Mitglieder, wir
sind ja nur zu dritt."
"Ok..aber wenn du willst..oder wenn es dir nichts ausmacht, könntest du erstmal nichts meinem Vater und Michelle sagen?"
"Klar."

Ich aß mein Müsli und Maik saß schweigend neben mir. Dann räumte ich mein Müsli und ein bisschen die Küche auf. Ich ging hoch in mein Zimmer und zog mir meine Tanzhose an. Nahm mir meine "Hummel"-Tasche, die ich zu Weihnachten bekommen hab. In der Tasche waren meinen neuen Schuhe, auch von Hummel und ein T-shirt.




Kapitel 2

Ich öffnete die schweren Eingangstüren des Tanzstudio "daylight". Ich ging die Treppe runter Richtung Tanzsaal. Als ich in den Raum betrat, fiel mir zum ersten mal auf, wie schön der Raum gestaltet war. Der Raum ist rechteckig. Die Längen waren mit Spiegeln und die gegenüberliegende Länge mit Fenstern besetzt. Die Wand war grün gestrichen worden und an den Fenstern hingen lila Vorhänge. An der einen Breite war ein großer weißer Schrank und auf der anderen standen mehrere Ballettstangen.
Ich ging in den Umkleideraum neben dem Trainingsraum. Zog mir mein T-Shirt und meine Schuhe. Ich legte meine CD ein und die Musik drang aus den Lautsprechern. Heute Nacht war mir eine kleine Choreo ein und ich probierte sie auf die Musik. Ich tanzte und tanzte die Musik führte mich. Ich spürte ein leichtes Kribbeln im Bauch und eine warme Welle der Freude durchfuhr mich. Plötzlich ging das Licht aus und die Musik wurde leiser gestellt.
"Lisa?" fragte eine männliche Stimme.

Giovanni. Er war in meiner Gruppe, er war 16 Jahre alt. Er war groß, hatte kurze dunkelbraune Haare. In der kurzen blauen Hose die er trug, konnte man sehr gut seine wirklich muskulösen Beine sehen. Sein rotes T-Shirt betonte seine wirklich hübschen blau-grünen Augen. Die Socken reichten ihm bis zu seinen Knien, doch es sah nicht lächerlich aus.
Er kam auf mich zu.
"Lisa?" fragte er. "Hey?"
"Oh.. Giovanni! Musst du mich so erschre
cken?!", er lachte und entblößte dabei eine Reihe weißer Zähne. " Das was du eben getanzt hast, ...das sah gut aus. Naja vielleicht kannst du das Sandra und mir beibringen und wir mischen das in unsere Choreo rein."
In meiner Tanzgruppe, wir waren nur zu dritt machte jeder einmal eine Choreo. Giovanni, Sandra und ich. Wir waren ein eingeschweißtes Team. Wir waren schon auf total vielen Contest und haben viel Preise gewonnen.
"Ist Sandra schon da?" fragte er in meine Gedanken.
"Ich weiß nicht, ich habe sie noch nicht ge
sehen. Sollen wir sie mal auf ihr Handy anrufen?"
"Ja.. warte ich mach das." Er holte sein Handy.
"Ja hi ..nein ..ich bin es Giovanni ..nein ..wo bist du denn? was?! Oh mein Gott...geht es dir gut...ein Auto? na dann ist ja gut ..was?! .. nein egal.. das kriegen wir schon hin... erhol du dich erstmal ja?.. Und pass auf dich auf .. nein.. Lisa ist auch hier ..ja ich sage es ihr.. ja.. ok.. bye!"
Er schaute mich entsetzt an.
"Was ist??", fragte ich ungeduldig.
"Sandra wurde von einem Auto angefahre
n! Sie kann nicht bei unserem Aufritt mitmachen. Sie war gerade im Wartezimmer, sie hat sich nichts gebrochen oder so, aber sie hat schwere Verletzungen. Ich soll dir sagen, dass du dir keine Sorgen machen sollst.", er schaute mich erwartungsvoll an." Das Problem ist, wir müssen mindestens zu dritt sein...Naja.. dann sagen wir den Contest eben ab."
Sandra? Oh nein, geht es ihr gut? Soll ich sie mal anrufen und fragen? Ist sie schwer verletzt? geht es ihr gut? Ist alles in Ordnung mit ihr? Geht es ihr gut?
Nein ich muss mich jetzt erstmal um Giovanni kümmern. Er hatte so hart für die Choreos gearbeitet, das können wir jetzt ni
cht platzen lassen. Dann müssen wir eben noch jemanden in die Gruppe holen, doch wen? Giovanni schaut traurig auf den Boden und spielte mit Staubfusseln, die auf dem Boden lagen.
"Nein! Wir sind zu dritt. Mein Stiefbruder Maik...er hat mich heute morgen gefragt ob er nicht auch mitmachen könnte."
"Ja?? Ok.. dann sag ihm ..ach Mist!! Er muss ja dann die ganze Choreo nachholen ..das ist total viel.", er schaute verzweifelt an die Decke.
" Ach Quatsch! Das kriegt er hin.", widersprach ich ihm.
"Ok.. ich würd sagen wir lassen es für heute sein und ich fahre ins Krankenhaus zu Sandra und du holst deinen Bruder morgen
hierher ja? "
"Ja.. Ok.. sagen wir morgen hier um 10? Und sag Sandra einen Lieben Gruß und Gute Besserung von mir! Ok?"
"Ja ok. Ok..dann bis morgen ja?"
Er umarmte mich und ging dann Richtung Tür. Ich räumte mein Zeug zusammen und zog mich um.


Kapitel 3

"Daviiiiiid" schrie ich durchs Haus.
Polternd kam er die Treppe runter.
"Oh mein Gott, Lisa!! Was ist denn los?!
", fragte er völlig entsetzt.
"Oh. 'Tschuldigung, ich wollte dich nicht erschrecken, aber..ich brauche dich.
"Tzz.. sie braucht die Maik. ", kam es aus der Küche und Michelle trat in die Tür. "Wobei denn?" fragte vor Neugier platzend.
"Das sagt sie dir ganz bestimmt nicht!",
wow, so einen Ton kannte ich von Maik gar nicht.
" Komm wir gehen in mein Zimmer." sagte er zu mir gewandt.
Er ging die Treppe hoch und ich hinter her. Er öffnete die Zimmertür und hält sie für mich auf.
"Danke." ich.
Jetzt fiel mir auf, ich war in den letzten drei Wochen noch nie in seinem Zimmer. Es war ganz anders als ich es mir vorgestellt hatte. Es war groß, die Wände waren schwarz gestrichen. Es waren zwei Fenst
er, beide mit einem großen dunkelblauen Vorhang behängt. Sein Bett stand parallel zum Schreibtisch und in einer anderen Ecke stand ein Sofa, daneben ein Regal mit Comics. Eine kleine Kommode diente zur Ablage seiner Schulsachen, ich vermute das sich dort auch seine Klamotten befinden.
"Also.." ,er schmiss sich aufs Sofa und versuchte vergeblich sich "cool" hinzulegen. Doch er fiel auf den Boden. Ich lachte. Er schaute schmollend zu Boden. Ich musste noch mehr lachen.
"Also?" fragte er schließlich. "Was gibst?"

" Ok.. also.. die Sache ist die. Du wolltest doch bei mir in der Gruppe tanzen oder?"
"Ja..?"
"Sandra, eine aus der Gruppe liegt im Krankenhaus ... und bei dem Contest kann man nur zu dritt auftreten und da wollt ich dich fragen.. willst du bei uns einsteigen?"
Er grinste mich an.
" Logo.. was dachtest du denn? Also.. wo fangen wir an und wie und wann?" ,er war aufgesprungen und suchte in seinem Zimmer verschieden Sachen und schmiss sie auf einen Haufen.
"Ganz ruhig Maik!! Morgen ist Training. Um 10 Uhr, am Besten wir fahren zusammen hin."

"Ok."
Kurz danach rief meine Mutter zum Essen. Wir gingen in die Küche und aßen schweigend.
"Und??? was wollte sie jetzt von dir??" fragte Michelle in unser Schweigen.
Maik wurde rot, antwortete auch nicht.
"Ich hab ihn gefragt, ob ..-"
"Ob ich ihr bei den Hausaufgaben helfen kann." beendete er meinen Satz. Ich schaute ihn irritiert an.
"Hausaufgaben?!" Michelle war auch sehr
verwirrt.
" Lisa? Wieso bist du denn nicht zu uns gek
ommen?", fragte meine Mutter sichtlich besorgt.
"Momentmal. Die Schule hatt doch noch gar nicht angefangen!!" rief Marc dazwischen.
Alle schauten mich an, ich schaute zu Maik. Er schaute auf seinen Teller.
"Maik?" fragte Marc ungeduldig.
Jetzt mischte sich auch noch Jason ein.
"Maik? warum lügst du? Und was bitte wollte Lisa denn nun von dir? Läuft da was zwischen euch oder was?!"
"Aber Jason!! Das du so was auch nur in Erwägung ziehen kannst! " rief ich, ein bisschen zu laut.
Meine Mutter und Marc schauten erst mich
dann Maik leicht panisch an. Der hob die Hände und sagt:
"Mein Gott dad?! René ?! Hallo?? Sie ist mein Stiefschwester?!"
"Ja aber mein Junge, sie ist ein hübsches Mädchen und ein nettes dazu."
Jason und Michelle lachten auf und fingen
sich ein strafenden Blick meiner Mutter, René ein.
"Ey.. das ist mir jetzt echt zu blöd!" er sprang auf "Mein Gott .. sie hat mich gefragt ..ob ich bei ihr in der Tanzgruppe mitmachen möchte! Und ich hab ja gesagt! So jetzt wisst ihr es. " Er schaute in die Runde, Jason und Michelle mussten sich das Lachen verkneifen. Marc schaute total entsetz und meine Mom schämte sich dafür, das konnte ich sehen, dass sie glaubte zwische
n uns liefe was.
"Ich geh, mir ist der Appetit vergangen. Kommst du mit?" er schaute mich an.
"Ja, auf so einen scheiß hab ich keinen Bock," ich schaute meine Mom an. "komm."
Wir standen auf und gingen in sein Zimmer.
Nach 5 Minuten schlug er vor, dass wir einen Film schauen, doch wir konnten uns auf keinen einigen und schauten dann einfa
ch " Step Up".

Als wir am Morgen im dayligth ankamen, stand Giovanni schon an der Einganstür.
"Das ist also Maik." Giovanni musterte ihn. " 'n bissl' mager oder?"
Das stimmte Maik war schon mager, das war mir ja noch nie aufgefallen.
Er grinste. " Tja.. Lisa? Musst mich halt mesten" Giovanni lachte.
"Jungs!" Sie lachten und lachten." Jungs
!" sie lachten immer noch." HEY!" ich schrie schon fast. Jetzt wurden sie leiser.
"Sollten wir nicht langsam mal mit der Choreo anfangen??" schlug ich vor.
"ja ok."

kapitel 4

In den nächsten Wochen trainierten wir immer härter und der große Tag kam immer näher. In der Schule lief eigentlich alles gut. Ich kam mit Maik in dieselbe Klasse, Michelle eine Klasse tiefer und Jason e
ine höher. Nach einer Weile schleppte Maik immer das Selbe Mädchen mit nach Hause, denn Marc und Reneé glaubten immer noch wir hätten was miteinander. Von nun an glaubten sie es nicht mehr.
Endlich war der große Tag da. Früh morgens gingen Maik und ich mit Giovanni in die Stadthalle, dort sollte die Aufführung stattfinden. Wir zogen uns um und schminkten uns. Wir malten uns mit rot und schwarz Schlangenlinien ins Gesicht.
um 15.56 Uhr war es dann soweit der Contest begann.
Es traten mehrere wirklich gute Gruppen auf, langsam dachte ich, das unsere Choreo total mickrig wird im Gegensatz zu
der dieser Gruppen.
"Und nun kommen: The TaiL-Dancers"
Das Licht ging aus und die Musik auch.
Langsam schlichen wir uns herein. legten uns auf den Boden.
" Mehr als 100 Tote! an jeder Straßenecke liegen sie..." kam es aus den boxen.
Es hupte. Wir sprangen auf die Musik dröhnte
aus den Boxen ich gab alles. Ich spürte den Beat im Blut. Ich merkte, wie es dem Publikum gefiel. Ich gab einfach alles. Maik tanzte einfach super! Ich habe ihn im Training nie so gut tanzen sehen. Es war einfach großartig. Ich bekam eine Gänsehaut und war einfach nur glücklich. Das Publikum war begeistert und ich war einfach nur glücklich. Am Ende klatsche das Publikum begeisert Beifall. Es wollte gar nicht mehr aufhören. Es war unglaublich. Wir hielten uns an den Händen und waren nur am grinsen. Auch wenn wir nicht erster werden, das Gefühl auf der bühne zu stehen, zu tanzen und die Reaktion des Publikums- Das war es wert.
"Momentmal! Ihr könnt gleich auf der Bühne bleiben" rief uns der Moderator zu.
"Holt einer mal die anderen Gruppen rein?"

Nach 2 minuten waren alle Gruppen auf der großen Bühne.
"So..die Preisverleihung. Also der erste Platz bekommt ein Reise durch ganz Deutschland, sie werden von Marty Kudelka trainiert und treten bei großen Events auf.

Der Zweite Platz bekommt eine komplette "hummel-ausrüstung" für die komplette Gruppe und der dritte Platz darf 3 Monate kostenlos mit Marty Kudelka trainieren."
Ein großer stämmiger Mann kam mit einem kleinen silbernen Koffer herein. Er klappte den Koffer auf und holte 3 weiße umschläge heraus, er gab sie dem Moderator.
"Also...der Dritte Platz geht an.." er machte eine Pause "The Untouchebles"
Ungefähr 10 Mädchen fingen an zu kreischen und hüpfte fröhlich zum Mdertor, der übergab ihnen einen weißen Umschlag und gratulierte jedem.
"Der Zweite Platz geht an" wieder eine Pause" The Incredibls!"
Wieder eine Gruppe von ungefähr 10 Mä
dchen fingen an zu kreischen. Eine ging nach vorne um sich den Umschlag zu holen.
"So und den ersten Platz belegen: " Mein herz begann zu rasen, ich klammerte mich verzweifelt an Giovannis Hand, er schaut mich an, er grinste.' Jetzt kommen wir' formten seine Lippen, ich weiß nicht ob er es gesagt hat, das einzige was ich hören konnte, war das laute Schlagen meines Herzens. Maik schaut mich total panisch an.
" The TaiL-Dancers!"
Ich fing an zu schreien unf Giovanni umarmte mich total stürmisch. Maik stand neben mir und sah total entsetzt aus. Ich bekam Angst. War etwas mit ihm?
"Maik?! Alles okay?!" " Wir..wir..wir..haben es wirklich geschafft!", dann fing er an wie ein Huhn rumzu hüpfen und ich hing mic
h vor lachen fast auf. Giovanni ging zum Moderator und holte den Umschlag. Wir hatten es echt geschafft. Total geschafft fuhren wir nach Hause.

Zu Hause saßen ich und Maik noch lange in seinem Zimmer schauten Filme und waren einfach nur glücklich. Als ich Abends im Bett lag kam mir zum Ersten Mal der Gedanke, dass Maik doch der beste Bruder ist. Das " Stief "- lasse ich extra weg, denn er ist wie ein richtiger
Bruder